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TCM in der Schweiz

Akupunktur mit Dauernadeln: Wirkung, Tragedauer und Ablauf

Was Dauernadeln sind, wie lange sie bleiben, wo sie gesetzt werden und worauf du achten solltest. Der Überblick.

Corinna Reinhart 6 Min. Lesezeit Aktualisiert Juni 2026 Geprüft durch Corinna Reinhart

Was sind Dauernadeln?

Dauernadeln sind sehr kleine Akupunkturnadeln, die nach dem Setzen mit einem kleinen Pflaster fixiert werden und mehrere Tage an Ort und Stelle bleiben. Sie reizen den Punkt durchgehend und verlängern so die Wirkung einer Akupunktur über die einzelne Sitzung hinaus. Wie wir sie in der Praxis einsetzen, liest du auf unserer Seite zu Akupunktur mit Dauernadeln.

Wie lange bleiben Dauernadeln drin?

Üblich sind zwei bis sieben Tage. Im Ohr bleiben sie oft drei bis fünf Tage, an Körperpunkten je nach Beschwerde etwas kürzer oder länger. Die genaue Dauer legt deine Therapeutin fest. Länger als empfohlen solltest du sie nicht tragen, weil dann das Risiko für Reizungen steigt.

Wo werden sie gesetzt? Ohr und Körper

Am häufigsten kommen Dauernadeln im Ohr zum Einsatz, da dort viele Reflexpunkte auf engem Raum liegen. Daneben werden sie an Körperpunkten gesetzt, etwa am Rücken bei wiederkehrenden Verspannungen.

Kann man Dauernadeln selbst setzen?

Das Setzen gehört in die Hände einer ausgebildeten Fachperson. Die richtige Punktwahl und saubere Hygiene sind entscheidend, und beides lässt sich nicht zuverlässig selbst sicherstellen. Das Entfernen dagegen kannst du nach Anleitung deiner Therapeutin meist problemlos selbst übernehmen.

Mögliche Nebenwirkungen

Dauernadeln gelten bei fachgerechter Anwendung als risikoarm. Möglich sind leichte Rötung, ein leichtes Druckgefühl oder Juckreiz an der Stelle. Selten kommt es zu einer Reaktion auf das Pflaster. Bei Schmerzen, starker Rötung oder Anzeichen einer Entzündung entferne die Nadel und melde dich bei deiner Therapeutin. Nicht geeignet sind Dauernadeln bei bekannter Metall- oder Pflasterallergie sowie bei Blutgerinnungsstörungen.

Worauf du während der Tragezeit achten solltest

Halte die Stelle sauber und trocken und reibe nicht stark daran. Duschen ist in der Regel kein Problem. Wenn eine Nadel sich löst, entferne sie und entsorge sie sicher.

Dauernadeln werden im Rahmen einer Akupunkturbehandlung gesetzt. Wie die Kosten über die Zusatzversicherung laufen, liest du auf unserer Seite zur Krankenkasse.

Verfasst von Corinna Reinhart, dipl. TCM-Therapeutin mit EMR- und ASCA-Anerkennung.

Dauernadeln in der Praxis besprechen?

Schildere uns kurz deine Situation – wir sagen dir ehrlich, ob und wie Akupunktur bei dir sinnvoll ist.

Häufige Fragen

Wie lange kann man Dauernadeln drin lassen?

Üblich sind zwei bis sieben Tage, im Ohr oft drei bis fünf. Länger als von der Therapeutin empfohlen sollte man sie nicht tragen.

Sind Dauernadeln gefährlich?

Bei fachgerechtem Setzen mit sterilem Einwegmaterial gelten sie als risikoarm. Hauptrisiko ist eine lokale Reizung bei mangelnder Hygiene.

Kann man mit Dauernadeln im Ohr schlafen und duschen?

Ja, beides ist normalerweise möglich. Die Stelle sollte sauber und trocken gehalten werden.

Wie entfernt man Dauernadeln?

Meist nach Anleitung der Therapeutin selbst, indem man das Pflaster vorsichtig ablöst. Die Nadel danach sicher entsorgen.

Was kosten Dauernadeln?

Sie werden im Rahmen einer Akupunkturbehandlung gesetzt. Bei EMR-/ASCA-Therapeuten beteiligen sich viele Zusatzversicherungen.