Kalte Hände trotz Wärme
Kalte Hände entstehen meistens dadurch, dass sich die kleinen Blutgefässe in den Fingern verengen. Das kann auch in einer warmen Umgebung passieren. Häufig spielen Stress, niedriger Blutdruck oder eine ausgeprägte Gefässreaktion eine Rolle. Seltener stecken Erkrankungen dahinter.
Warum werden Hände kalt, obwohl es warm ist?
Der Körper kann die Durchblutung von Händen und Füssen sehr schnell verändern. Bei Stress oder Kälte ziehen sich kleine Gefässe zusammen, sodass weniger warmes Blut bis in die Finger gelangt. Bei manchen Menschen reagiert dieses System besonders empfindlich.
Mögliche Zusammenhänge
- individuelle Gefässreaktion
- niedriger Blutdruck
- Stress oder Angst
- Nikotin
- bestimmte Medikamente
- Eisenmangel
- Schilddrüsenunterfunktion
- Raynaud-Syndrom
Beim Raynaud-Syndrom verändern einzelne Finger häufig zusätzlich ihre Farbe, beispielsweise weiss oder bläulich, bevor sie beim Wiedererwärmen rot werden.
Ist nur eine Hand deutlich kälter als die andere, findest du die eigene Einordnung unter Eine Hand ist kälter.
Eine medizinische Beurteilung ist sinnvoll, wenn nur eine Hand dauerhaft betroffen ist, Finger stark weiss oder blau werden, Wunden an Fingern entstehen, deutliche Schmerzen auftreten oder gleichzeitig ausgeprägte Müdigkeit, Gewichtsveränderungen oder andere neue Symptome bestehen.
Was du beobachten kannst
- ob beide Hände betroffen sind
- welche Finger kalt werden
- ob sich die Hautfarbe verändert
- ob Stress einen Anfall auslöst
- wie schnell die Hände wieder warm werden
Mehr zum Thema Durchblutung insgesamt findest du auf der Seite Durchblutungsstörungen.
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