Was ist PMDD?
Die prämenstruelle dysphorische Störung ist eine schwere zyklusabhängige Erkrankung. Typisch ist, dass ausgeprägte Beschwerden in der Zeit vor der Menstruation auftreten und sich nach Beginn der Blutung deutlich bessern.
Mögliche Beschwerden
- starke Reizbarkeit
- depressive Stimmung
- Angst oder innere Anspannung
- ausgeprägte Stimmungsschwankungen
- Konzentrationsprobleme
- Schlaf- und körperliche Beschwerden
PMDD oder PMS?
Der entscheidende Unterschied ist die Intensität und die deutliche Beeinträchtigung des Alltags. Ein Symptomtagebuch über mehrere Zyklen kann bei der diagnostischen Einordnung helfen.
Behandlung
PMDD sollte ärztlich beurteilt werden. Je nach Situation kommen psychotherapeutische, medikamentöse und hormonelle Ansätze infrage.
TCM ergänzend
Akupunktur kann ergänzend bei Stress, Schlafproblemen oder körperlichen Zyklusbeschwerden eingesetzt werden. Sie ersetzt keine psychiatrische oder gynäkologische Behandlung.
Wichtig: Bei Suizidgedanken oder akuter psychischer Krise sofort professionelle Notfallhilfe in Anspruch nehmen.
Kosten und Krankenkasse
Die Behandlung läuft über die Zusatzversicherung. Bei EMR- oder ASCA-anerkannten Therapeutinnen beteiligen sich viele Zusatzversicherungen mit 80 bis 100 Prozent, die Grundversicherung deckt es nicht. Details findest du auf unserer Seite zur Krankenkasse.
