D-Dimere erhöht: Was bedeutet der Befund?
D-Dimere helfen in bestimmten Diagnosewegen bei der Abklärung von Blutgerinnseln. Eine erhöhte Zahl ist unspezifisch und muss medizinisch eingeordnet werden.
Warum werden D-Dimere gemessen?
Der Test wird unter anderem bei Verdacht auf eine tiefe Venenthrombose oder Lungenembolie verwendet. Entscheidend ist zunächst, wie wahrscheinlich eine solche Erkrankung anhand von Beschwerden, Untersuchung und Vorgeschichte ist.
Bei passend niedriger klinischer Wahrscheinlichkeit kann ein negativer Test innerhalb eines geeigneten Diagnosewegs helfen, ein Gerinnsel auszuschliessen. Das ist keine Anleitung, bei verdächtigen Beschwerden selbst einen Test zu bestellen und danach Entwarnung zu geben.
Warum kann der Wert auch ohne Thrombose steigen?
D-Dimere können beispielsweise bei Entzündung, nach Operationen oder Verletzungen, in der Schwangerschaft und mit zunehmendem Alter erhöht sein. Eine Erhöhung nennt deshalb weder den Ort noch die Ursache einer möglichen Gerinnselbildung.
Auch Wadenschmerzen allein beweisen keine Thrombose. Neue einseitige Schwellung oder Schmerzen müssen aber medizinisch eingeordnet werden.
Häufige Fragen
Bedeuten hohe D-Dimere immer ein Blutgerinnsel?
Nein. Verschiedene Situationen können den Wert erhöhen.
Kann ein negativer Test eine Thrombose ausschliessen?
Nur im passenden ärztlichen Diagnoseweg. Die klinische Wahrscheinlichkeit und das verwendete Verfahren sind entscheidend.
Sind alle D-Dimer-Zahlen direkt vergleichbar?
Nein. Einheiten, Bezugsgrössen und Testverfahren können sich unterscheiden.
Quellen
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