Untersuchungen & Diagnostik

Was passiert bei einem CT?

Schnell, präzise und in Notfällen oft die erste Wahl: Die Computertomografie liefert in Sekunden detaillierte Schnittbilder des Körpers. Hier erfährst du, wie das CT abläuft, wann es eingesetzt wird und wie es sich vom MRT unterscheidet.

Diese Seite dient der Orientierung. Das CT ist eine schulmedizinische Untersuchung und wird von Ärztinnen und Ärzten durchgeführt und beurteilt. TCM.ch bietet diese Untersuchung nicht an. Unsere Therapeutinnen und Therapeuten sagen dir aber ehrlich, wann eine solche Abklärung vor einer Behandlung sinnvoll ist.

Was ist eine Computertomografie?

Beim CT rotiert eine Röntgenröhre um den Körper, während der Tisch langsam durch einen offenen Ring fährt. Ein Computer berechnet aus den Messwerten Schnittbilder in hoher Auflösung. Anders als das einzelne Röntgenbild zeigt das CT den Körper Schicht für Schicht und stellt neben Knochen auch Organe, Gefässe und die Lunge detailliert dar.

Wann wird ein CT gemacht?

  • Notfälle: nach Unfällen, bei Schlaganfall-Verdacht oder akuten starken Kopf-, Brust- und Bauchschmerzen, weil das CT in Sekunden Ergebnisse liefert.
  • Lunge: Abklärung von Lungenveränderungen, die im Röntgenbild unklar bleiben.
  • Knochen: komplexe Brüche und feine Knochendetails, die dem Röntgen entgehen.
  • Bauchorgane und Gefässe: meist mit Kontrastmittel, etwa bei unklaren Bauchbefunden.
  • Planung: vor Operationen oder Bestrahlungen.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Du liegst auf dem Untersuchungstisch, der Ring ist offen und kurz, Platzangst ist deshalb selten ein Problem. Die eigentliche Aufnahme dauert oft nur Sekunden bis wenige Minuten; zwischendurch wirst du gebeten, kurz die Luft anzuhalten. Je nach Fragestellung wird ein jodhaltiges Kontrastmittel über die Vene gegeben; ein kurzes Wärmegefühl dabei ist normal. Wichtig vorab anzugeben: Allergien, Schilddrüsen- und Nierenerkrankungen sowie eine mögliche Schwangerschaft.

Wie ist die Strahlendosis einzuordnen?

Das CT nutzt Röntgenstrahlung, und die Dosis ist höher als bei einer einzelnen Röntgenaufnahme, je nach Untersuchung im Bereich von Monaten bis wenigen Jahren natürlicher Hintergrundstrahlung. Moderne Geräte reduzieren die Dosis deutlich, und ein medizinisch begründetes CT wird gemacht, wenn seine Antwort die Behandlung beeinflusst; dann überwiegt der Nutzen. Auf Vorrat oder als Wunsch-Check-up ist es dagegen das falsche Instrument.

CT oder MRT: Was ist wann besser?

Vereinfacht: Das CT ist schnell, überall verfügbar und stark bei Knochen, Lunge, akuten Blutungen und Notfällen. Das MRT arbeitet ohne Röntgenstrahlung und ist stark bei Weichteilen: Bandscheiben, Knorpel, Nerven, Gehirn im Detail. Deshalb wird ein unklarer Bandscheibenvorfall meist im MRT abgeklärt, ein Verdacht auf komplizierten Bruch im CT. Die Wahl trifft die Ärztin oder der Arzt anhand der Fragestellung, nicht anhand einer Rangliste der Geräte.

Wie geht es nach der Untersuchung weiter?

Die Bilder werden radiologisch befundet und mit der zuweisenden Ärztin oder dem zuweisenden Arzt besprochen. Wie beim MRT gilt: Nicht jeder beschriebene Befund erklärt die Beschwerden, die Einordnung gehört immer ins ärztliche Gespräch.

Und was hat das mit TCM zu tun?

Direkt nichts: Das CT gehört in die ärztliche, oft notfallmässige Abklärung. Für uns zählt das Danach: Ist die Abklärung abgeschlossen und bleiben zum Beispiel muskuloskelettale Beschwerden, kann ergänzend zur ärztlichen Behandlung eine Akupunktur-Behandlung Teil des Plans sein. Akute Warnzeichen gehören zuerst in die Notfallversorgung, nicht in die TCM-Praxis.

Beschwerden

Passende Beschwerdebilder

Abklärung abgeschlossen und jetzt?

Wenn die Bildgebung Klarheit gebracht hat und Beschwerden bleiben, kann eine TCM-Behandlung ergänzend zur ärztlichen Therapie sinnvoll sein. Wir sagen dir ehrlich, ob sie zu deiner Situation passt.

Hallo, hast du eine Frage? Schreib mir kurz. Yuna
Termin abklären
WhatsApp Anrufen