Untersuchungen & Diagnostik

Echokardiografie: Was zeigt der Herzultraschall?

Nach einem auffälligen EKG, bei Atemnot, Herzgeräusch oder langjährigem Bluthochdruck: Der Herzultraschall zeigt das Herz in Bewegung. Hier erfährst du, wie die Untersuchung abläuft und was sie beurteilen kann.

Diese Seite dient der Orientierung. Die Echokardiografie ist eine schulmedizinische Untersuchung und wird von Ärztinnen und Ärzten durchgeführt und beurteilt. TCM.ch bietet diese Untersuchung nicht an. Unsere Therapeutinnen und Therapeuten sagen dir aber ehrlich, wann eine solche Abklärung vor einer Behandlung sinnvoll ist.

Was ist eine Echokardiografie?

Die Echokardiografie ist ein Ultraschall des Herzens: Über einen Schallkopf auf dem Brustkorb entsteht ein Live-Bild des schlagenden Herzens, ganz ohne Strahlung. Anders als das EKG, das die elektrischen Signale aufzeichnet, zeigt der Herzultraschall die Struktur und Bewegung: Herzkammern, Herzklappen und die Pumpleistung.

Wann wird sie gemacht?

  • Nach auffälligem EKG oder Herzgeräusch: zur genaueren Abklärung.
  • Bei Atemnot oder Leistungsknick: um die Pumpfunktion zu beurteilen.
  • Bei Bluthochdruck: um zu prüfen, ob das Herz auf die jahrelange Druckbelastung reagiert hat.
  • Bei Herzklopfen und Herzstolpern: als Teil der Abklärung, wenn Anamnese und EKG Fragen offenlassen, etwa bei Herzstolpern in Ruhe.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Beim üblichen transthorakalen Herzultraschall liegst du auf der linken Seite, die Ärztin oder der Arzt setzt den Schallkopf mit etwas Gel an verschiedenen Stellen des Brustkorbs an. Die Untersuchung dauert etwa 20 bis 30 Minuten, tut nicht weh und braucht keine Vorbereitung. Du kannst danach sofort wieder in den Alltag.

Das Doppler-Element: Blutfluss sichtbar machen

Mit der Doppler-Technik wird der Blutfluss im Herzen farbig dargestellt und in seiner Geschwindigkeit gemessen. So lässt sich beurteilen, ob Herzklappen dicht schliessen und weit genug öffnen, und ob das Blut in die richtige Richtung fliesst. Undichte oder verengte Klappen werden so oft erst erkannt.

Was kann sie zeigen und was nicht?

Beurteilt werden vor allem: Grösse der Herzkammern, Dicke des Herzmuskels, Pumpfunktion, Klappenfunktion und der Herzbeutel. Die Herzkranzgefässe selbst sieht der Herzultraschall dagegen nicht direkt; bei Verdacht auf Durchblutungsstörungen folgen andere Untersuchungen, etwa ein Belastungstest, ein Herz-CT oder eine Katheteruntersuchung. Auch anfallsweise Rhythmusstörungen bleiben Sache von EKG und Langzeit-EKG.

Wie werden Resultate eingeordnet?

Viele Messwerte haben altersabhängige Normbereiche, und leichte Klappenundichtigkeiten sind auch bei Gesunden häufig. Was ein Befund für dich bedeutet, ordnet die Kardiologin oder der Kardiologe zusammen mit Beschwerden und Vorgeschichte ein; diese Seite ersetzt keine Diagnose.

Und was hat das mit TCM zu tun?

Herzsymptome gehören zuerst in die ärztliche Abklärung, und dazu kann der Herzultraschall gehören. Ist eine behandlungsbedürftige Herzerkrankung ausgeschlossen und bleibt stressverstärktes Herzklopfen, kann ergänzend eine Akupunktur-Behandlung mit Fokus auf Anspannung und Schlaf Teil des Plans sein. Brustschmerz, Atemnot oder Ohnmacht sind Notfälle: Telefon 144.

Körpersignale

Signale, bei denen ein Herzultraschall zur Sprache kommt

Beschwerden

Passende Beschwerdebilder

Herz abgeklärt und trotzdem unruhig?

Wenn die kardiologische Abklärung unauffällig war und Stress das Herzklopfen verstärkt, kann eine TCM-Behandlung ergänzend sinnvoll sein. Wir sagen dir ehrlich, ob sie zu deiner Situation passt.

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