Rheumafaktor: Was bedeutet der Wert?
Der Rheumafaktor hilft bei der Abklärung von Gelenkbeschwerden. Allein ist er weder ein Beweis noch ein sicherer Ausschluss.
Der Rheumafaktor, abgekürzt RF, richtet sich gegen körpereigene Antikörper vom Typ IgG. Er wird im Blut gemessen, entweder als positiv oder negativ oder als Zahl mit dem Referenzbereich des Labors. Eine spezielle Vorbereitung ist meist nicht nötig.
Der Test wird vor allem veranlasst, wenn Gelenke schmerzen, anschwellen und morgens steif sind, typischerweise an Händen und Füssen auf beiden Seiten. Die Erkrankung selbst beschreibt die Seite rheumatoide Arthritis.
Häufige Fragen
Habe ich Rheuma, wenn der Rheumafaktor positiv ist?
Nicht zwingend. Der Rheumafaktor kommt auch bei anderen Erkrankungen und bei Gesunden vor.
Kann ich rheumatoide Arthritis haben, obwohl der Rheumafaktor negativ ist?
Ja. Ein Teil der Betroffenen hat keinen erhöhten Rheumafaktor. Beschwerden und Untersuchung bleiben entscheidend.
Gibt es Rheumafaktor-Tests für zu Hause?
Es gibt Einsendetests. Das Ergebnis braucht trotzdem eine ärztliche Einordnung zusammen mit Beschwerden und Untersuchung.
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