Untersuchungen & Diagnostik

Knochendichte­messung: Wie läuft der DEXA-Scan ab?

Nach den Wechseljahren, unter Kortisontherapie oder nach einem Bruch ohne grossen Unfall: Die Knochendichtemessung zeigt, wie stabil die Knochen sind. Die Untersuchung dauert nur Minuten und kommt mit sehr wenig Strahlung aus.

Diese Seite dient der Orientierung. Die Knochendichtemessung ist eine schulmedizinische Untersuchung und wird von Ärztinnen und Ärzten durchgeführt und beurteilt. TCM.ch bietet diese Untersuchung nicht an. Unsere Therapeutinnen und Therapeuten sagen dir aber ehrlich, wann eine solche Abklärung vor einer Behandlung sinnvoll ist.

Was misst die Knochendichtemessung?

Die gebräuchlichste Methode ist die DEXA-Messung (Dual-Energy X-ray Absorptiometry): Zwei sehr schwache Röntgenstrahlen tasten meist Lendenwirbelsäule und Hüfte ab, und aus der Abschwächung berechnet das Gerät den Mineralgehalt des Knochens. So lässt sich abschätzen, ob die Knochendichte altersentsprechend ist oder deutlich vermindert, wie bei einer Osteoporose.

Wann ist sie sinnvoll?

  • Nach den Wechseljahren: weil der Östrogenabfall den Knochenabbau beschleunigt (mehr dazu bei den Wechseljahren).
  • Nach Brüchen ohne passenden Unfall: etwa einem Wirbel- oder Handgelenksbruch bei geringer Belastung.
  • Bei Risikofaktoren: längere Kortisontherapie, familiäre Osteoporose, starkes Untergewicht, bestimmte Grunderkrankungen.
  • Zur Verlaufskontrolle: unter einer laufenden Osteoporose-Behandlung.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Du liegst angezogen auf einer Liege, ein Messarm fährt langsam über Lendenwirbelsäule und Hüfte. Die Messung dauert etwa 10 bis 20 Minuten, tut nicht weh und braucht keine besondere Vorbereitung. Die Strahlendosis ist sehr klein, deutlich kleiner als bei einer normalen Röntgenaufnahme; eine mögliche Schwangerschaft solltest du trotzdem vorher angeben.

T-Score und Z-Score: grob erklärt

Das Resultat wird als Vergleichswert angegeben: Der T-Score vergleicht deine Knochendichte mit der von gesunden jungen Erwachsenen, der Z-Score mit Gleichaltrigen. Je weiter der Wert unter dem Vergleichsbereich liegt, desto geringer die Knochendichte; ab definierten Schwellen sprechen Fachleute von Osteopenie oder Osteoporose. Wo genau dein Wert liegt und was er bedeutet, ordnet die Ärztin oder der Arzt ein.

Warum der Wert allein keine Diagnose ist

Entscheidend ist nie die Zahl allein, sondern das gesamte Bruchrisiko: Alter, frühere Brüche, Sturzrisiko, Medikamente und Grunderkrankungen fliessen in die Beurteilung ein. Umgekehrt kann eine fortgeschrittene Arthrose an der Wirbelsäule die Messwerte künstlich verbessern. Deshalb gehört die Interpretation, und erst recht der Entscheid über eine Behandlung, in die ärztliche Sprechstunde.

Und was hat das mit TCM zu tun?

Die Knochendichte selbst behandeln wir nicht; hier zählen ärztliche Therapie, Ernährung, Krafttraining und Sturzprävention. Ergänzend kann bei muskuloskelettalen Beschwerden, etwa Rückenschmerzen, eine Akupunktur-Behandlung Teil des Gesamtplans sein; sie ersetzt keine Osteoporose-Behandlung.

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