Was ist eine Koxarthrose?
Bei der Koxarthrose nutzt sich der Knorpel des Hüftgelenks über längere Zeit ab, und auch Knochen und Gelenkkapsel verändern sich. Sie ist eine der häufigsten Arthroseformen – die allgemeine Einordnung bietet unsere Seite Arthrose.
Typische Beschwerden
- Schmerzen in der Leiste, teils mit Ausstrahlung in Oberschenkel oder Knie
- Anlaufschmerz nach dem Sitzen oder am Morgen
- Schmerzen beim Gehen und Treppensteigen
- zunehmende Steifigkeit, etwa beim Socken-Anziehen
Nicht jeder Hüftschmerz ist Arthrose: Auch Sehnen und Schleimbeutel aussen an der Hüfte können Beschwerden machen – die Unterscheidung erklärt unsere Seite Hüftschmerzen.
Wie wird die Diagnose gestellt?
Grundlage sind die ärztliche Untersuchung von Beweglichkeit und Schmerzmuster, bei Bedarf ergänzt durch ein Röntgenbild. Das Röntgenbild allein erklärt die Beschwerden aber nicht immer.
Behandlung
Im Zentrum stehen Bewegung, gezieltes Training und Physiotherapie – ein arthrotisches Hüftgelenk soll in der Regel nicht geschont werden. Dazu kommen je nach Situation Gewichtsmanagement, eine angepasste Schmerzbehandlung, Infiltrationen und bei fortgeschrittener Arthrose der Gelenkersatz. Diese Entscheide werden ärztlich begleitet.
Welche Rolle kann TCM spielen?
Akupunktur kann ergänzend zur Schmerzbehandlung und für die Funktion eingesetzt werden – ähnlich wie bei der Gonarthrose am Knie. Verlorener Knorpel wird dadurch nicht wieder aufgebaut, und eine notwendige Operation wird nicht ersetzt.
Kosten und Krankenkasse
Die Behandlung läuft über die Zusatzversicherung. Bei EMR- oder ASCA-anerkannten Therapeutinnen beteiligen sich viele Zusatzversicherungen mit 80 bis 100 Prozent, die Grundversicherung deckt es nicht. Details findest du auf unserer Seite zur Krankenkasse.
